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"In Gemeinschaft leben und lernen"


 

Zauber-AG


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Seit 1992 gibt es an unserer Schule eine Zauber-AG. Entstanden ist sie im Anschluss an ein gemeinsames Projekt mit der Freien Pädagogischen Initiative Unna, bei dem in einer variteté-ähnlichen Form das Stück "Der Zauberer von Oz" erarbeitet und einem großen Publikum in mehreren öffentlichen Vorstellungen präsentiert wurde.

Für die damals beteiligten Schüler, Schülerinnen und Lehrerinnen stand nach dem Projekt ohne langes Überlegen fest, dass die begonnene Arbeit in irgendeiner Form weitergeführt werden müsste. Die Faszination, die von der Zauberei ausgeht, war auf alle Beteiligten übergesprungen. Auch war ein erster wichtiger Schritt in Richtung Öffentlichkeit getan.

Seit dieser Zeit gehört also die Magie zum festen Programm der Unterrichtsarbeit in unserer Schule. Mit Beginn eines jeden Schuljahres haben Schüler und Schülerinnen der Ober- und der Berufspraxisstufe die Möglichkeit, aus verschiedenen Angeboten für Arbeitsgemeinschaften eines auszuwählen. 

Für das "Zaubern" entscheiden sich erfahrungsgemäß zwischen 11 und 14 Nachwuchs-Artisten, wobei immer einige Schüler neu dazu kommen, während andere über viele Jahre bei den Zauberern zu finden sind. 2 Unterrichtsstunden pro Woche werden regelmäßig angeboten, bei anstehenden Auftrittsterminen wird häufiger geprobt, manchmal auch nach dem Unterricht oder am Wochenende.


Warum Zaubern?

Wer schon einmal Wasser in eine Zeitung gegossen (!) und dank magischer Kräfte Rotwein daraus hervorgezaubert hat – natürlich ohne dass die Zeitung in irgendeiner Form Schaden genommen hätte – und die erstaunten Gesichter der verblüfften Zuschauer gesehen hat, der weiß, was Faszination ist. Der weiß auch, wie stolz man darauf ist, etwas zu können, was andere nicht können.

Genau dies ist es aber, was sich im Bewusstsein der Akteure ganz schnell festsetzt: Ich habe anderen Leuten etwas voraus, ich kann anderen Menschen mit meinem Tun Freude bereiten. So jedenfalls hat es einmal einer unserer Schüler formuliert.

Im Unterricht, also bei der Erarbeitung der Tricks, bei deren Präsentation, beim Umgang mit den Requisiten ist die Motivation der Schüler und Schülerinnen fast automatisch vorhanden. Bereitschaft zum Üben, Ausdauer, Konzentration, kritischer Umgang mit sich selbst und mit anderen ergeben sich ebenfalls oft wie von selbst.

Die Aussicht darauf, das Erlernte anderen zu zeigen, ist immer wieder Ansporn, etwas noch einmal zu versuchen und möglichst gut zu schaffen. Dabei spielt es weniger eine Rolle, ob im Publikum die Schüler der Nachbarklasse sitzen oder 600 Menschen in einem Zirkuszelt.

Wichtig ist in jedem Fall, mit seinem Können zu anderen zu gehen, auch und vor allem in die Öffentlichkeit.

So hat sich im Lauf der Jahre eine enge Zusammenarbeit z.B. mit dem Zirkus Sperlich und vor allem dem Sommertheater Pusteblume in Köln entwickelt. Dort treten die "MAGIC STARS" seit 1994 regelmäßig bei der alljährlichen Theaterwoche auf. Durch Kontakte zu anderen Schulen, Vereinen und Institutionen ergeben sich auch immer wieder Möglichkeiten, die Zauberei – und damit die Ergebnisse der Unterrichtsarbeit – auf eine Bühne zu bringen. Der Applaus für die erbrachten Leistungen ist eine tolle Belohnung und Anerkennung und er steigert das Selbstwertgefühl und die Selbstsicherheit enorm.

Vor diesem Hintergrund wird uns die Beschäftigung mit der Zauberkunst sicher noch lange Spaß machen und es werden hoffentlich noch viele Schüler und Schülerinnen die Gelegenheit nutzen können, andere Menschen in Erstaunen zu versetzen.